Nachdem das alte Volk der Mon von den Khmer imer weiter vertrieben wurde, ließ der Khmer König Jayavarman VII diese rund 6.000 Quadratmeter große Tempelanlage
Wat Kamphaeng Laeng ende des 12. Jahrhunderts erbauen. Die Stadt Phetchaburi war im 12. Jahrhundert der südlichste Außenpunkt des Khmer Reiches.
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Die Tempelanlage Wat Kamphaeng Laeng bestand ursprünglich aus fünf turmähnlichen Gebilden, von denen vier nach den Himmelsrichtungen ausgelegt waren. Der fünfte und größte Turm. auch Pagoda genannt, stand in der Mitte. Dieser war der Gottheit Shiva gewidmet und stand für den großen Gott, die stärkste Macht.
Nach dem Tod des Khmer König Jayavarman VII im 13. Jahrhundert fing das Khmer Reich an zu zerfallen. Die Khmer zogen sich weiter nach Norden zurück und überließen diese Tempelanlage den Naturkräften.
Vor erst 60 Jahren haben buddhistische Mönche mit der Rettung der antiken Sandsteinbauten begonnen. In mühseliger Handarbeit wurden vier der ursprünglichen fünf Türme wieder restauriert. Aus dem sandigen, staubigen Untergrund wurde eine blühende Rasenlandschaft. Inzwischen steht ein moderner Tempel und einige Wohnanlagen für Mönche auf dem Grundstück. Die Mönche pflegen nun diese Anlage und wollen als neustes Projekt ein Museum aufbauen. Der Name Wat Kamphaeng Laeng bedeutet soviel wie: Tempel der Sandstein Mauern
Obwohl das Khmer Reich hinduistisch war, sind trotzdem auch Buddha Statuen zu finden.
Nachdem der Buddhismus vor rund 2.000 Jahren in Thailand Einzug erhalten hat, haben viele Religionen ohne Erfolg versucht, die Thais zu einer anderen Religion zu bekehren. Zuletzt waren es die Christen, die Kirchen in Thailand bauten und massiv durch Missionare versuchten, den Thais Jesus und Gott näherzubringen. Natürlich ohne Erfolg.
In den antiken Gebäudebauten kann man noch alte Muster und Schriftzeichen erkennen, die hinduistischer Herkunft sind.
Es ist verwunderlich, dass der mürbe Sandstein den Launen der Natur so lange standhalten konnte und die Tempelruinen nach knapp 1.000 Jahren noch so gut erhalten sind.
Inzwischen wurde ein moderner Tempel neben der antiken Kultstätte gebaut, in der die Mönche ihre Gebete und Meditationen abhalten. Dieses Foto entstand eine Minute, bevor sich ein mächtiges Gewitter entladen hatte.
Ordnung muß sein!
Hier sind die Schuhe von den Mönchen, die in der Tempelanlage leben, in Reih und Glied abgestellt. Die Mönche befinden sich zur Zeit am Essen, bei dem man sich selbstverständlich vorher die Schuhe auszieht.
In der Tempelanlage leben übrigens männliche und weibliche Mönche.
Vor dem neuen, modernen Tempel steht ein Bai Sema, ein buddhistischer heiliger Stein, der die Grenzen des heiligen Bodens absteckt.
Oben, in der Krone der Bai Sema ist das buddhistische Dharma Rad, das Dharmachakra eingearbeitet. Es soll den den Achtfachen Pfad zur Befreiung symbolisieren
Das Dharma Rad Dharmachakra ist das Symbol der von Buddha verkündeten Lehre.
Die alte Begrenzungsmauer der antiken Tempelanlage von Wat Kamphaeng Laeng in Phetchaburi, Thailand. Sie besteht aus sehr porösem Sandstein, ist aber trotzdem sehr gut erhalten.
Hier werden die antiken Sandstein Blöcke gesammelt, um später wieder die Türme der religiösen Kultstätte aufzubauen und zu reparieren. In den nächsten Jahren sollen die alten Tempel wieder komplett restauriert werden.
Es ist schon erstaunlich, dass trotz heftigstem Tropenregen die Sandsteine so gut erhalten sind. Sie dienen auch als Boden für Pflanzen, die durch die Kraft ihrer Wurzeln in der Lage sind, den Stein zu sprengen.
Die Tempelanlage von Wat Kamphaeng Laeng in Phetchaburi ist einen 2-3 stündigen Ausflug wert.